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Wissenswertes zum Thema Hundemäntel

Wieso braucht der Hund einen Mantel?

Das Sprichwort „Bei dem Wetter schickt man doch keinen Hund vor die Tür!“ hat seinen Ursprung im natürlichen Verhalten des Hundes. Kein Hund würde bei Regen, Wind und Kälte sein geschütztes Plätzchen freiwillig verlassen.
Der moderne Familienhund lebt in der Wohnung, und die Temperaturen liegen hier in der kalten Jahreszeit zwischen 18 und 22 Grad.
Draußen herrschen in dieser Jahreszeit aber Temperaturen von plus 5 bis minus 5 Grad.
Der Hund wird hier also Temperaturschwankungen zwischen 15 und 25 Grad ausgesetzt. Diese vom Menschen so vorgegebenen Lebensumstände des Hundes fordern einen Schutz vor Kälte, Regen und Nässe in den kalten Monaten des Jahres. So können beim Vierbeiner Nieren und
Erkältungskrankheiten verhindert werden.

Welcher Hund sollte einen Mantel haben?

  • Welpen, die im Herbst geboren werden
  • Hunde, die ursprünglich in wärmeren Regionen leben und deren Fellstruktur für eisige Temperaturen nicht ausgelegt ist
  • ältere Hunde, die Rücken- oder Nierenprobleme haben
  • Hunde, denen nach dem Scheren das Wasser abweisende Deckhaar fehlt, sollten zu jeder Jahreszeit mit einem Regenmantel vor Nässe geschützt werden
  • Dasselbe gilt für Hunde mit dichter Unterwolle, denn bei langen Spaziergängen in Regen und Kälte dringt die Nässe bis auf die Haut
  • Der sportliche Hund: Er kommt aus der Wohnung ins Auto und dann auf den Hundeplatz. Während der Wartezeit vor, zwischen und nach den Trainingsläufen sollte die Muskulatur warm bleiben, um Verletzungen zu vermeiden

Der Hundemantel ist also nicht primär modisches Zubehör,
sondern ein Schutz für den Hund.

Wie wird der Mantel eingesetzt?

Beim Verlassen der Wohnung in die Kälte wird der Mantel
angezogen, damit sich das Tier besser akklimatisieren
kann. Beim Spielen, Toben und beim Training wird der
Mantel ausgezogen, damit kein Wärmestau entsteht. Der
Mantel kommt erst wieder zum Einsatz, wenn der Hund
abgekühlt ist.

Wie sollte der Hundemantel gearbeitet sein?

Der wenig behaarte Bauchbereich sollte durch die Unterseite des Mantels so gut wie möglich abgedeckt sein.
Dehnbare Lösungen an der Unterseite garantieren einen guten Sitz des Mantels.
Im Nacken sollte der Kragen ein Knopfloch aufweisen, damit der Ring am Halsband bequem durch diese Öffnung gezogen werden kann.
So lässt sich der Kragen des Mantels, der keinesfalls nur zur Dekoration dient, nach vorne ziehen und schützt den Kopf und Nacken vor Nässe.

Wie sollte ein Hundemantel ausgesucht werden?

Bei den Hundemänteln werden unterschiedliche Stoffe für Obermaterial und Innenfutter verwendet. Wir unterscheiden hier in Thermo, Regen und Trend.
Die Auswahl des Mantels richtet sich also nicht nur nach der Farbe, sondern vorrangig nach dem Einsatzbereich des Mantels und der Beschaffenheit des Materials.
Die Fellbeschaffenheit des Hundes muss Berücksichtigung finden.
Für Hunde mit dichtem Fell reicht ein dünnes Innenfutter.
Bei wenig Fell sollte ein möglichst wärmendes Innenfutter gewählt werden.
Der Mantel muss so ausgesucht werden, dass die empfindliche Nierenpartie geschützt wird, und der Mantel beim Laufen auch diesen Bereich abdeckt.
Wichtig ist auch genügend Bewegungsfreiheit im Bereich der Achseln, um Scheuerstellen zu vermeiden.

Wie muss ein Hundemantel vermessen werden?

Gemessen wird vom Hals (Halsband) bis hin zum Ansatz
der Rute.

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